„Zu helfen dort, wo Hilfe not, ist tapferen Wehrmanns streng Gebot“ - nach diesem Motto taten sich im Jahre 1882 einige beherzte Männer aus St. Georgen am Walde zusammen um eine Feuerwehr zu gründen.
Die Mitglieder dieser neu gegründeten Wehr wählten aus ihrer Mitte folgendes Kommando:
Das erste Zeughaus wurde an die Stelle des weggeräumten Friedhofstores gebaut. Als es sich aber bald als sehr ungünstig gelegen erwies, wurde es wieder abgetragen und am Ostende des Ortes, am Fuße des Schanzberges neu errichtet.
Das Gemeindegebiet von St. Georgen am Walde ist mit 54 km² eines der Größten des Bezirkes Perg und daher war es unter den damaligen Verhältnissen sehr schwierig, schnell und rechtzeitig zu den Brandstellen bzw. Einsatzobjekten zu kommen.
Daher wurden in den Ortschaften Henndorf, Linden und Ottenschlag Filialfeuerwehren ins Leben gerufen, die sich wohl eine längere Zeit hielten aber dann doch wieder der Stammfeuerwehr in St. Georgen am Walde angeschlossen wurden.